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So dann wollen wir uns mal vorstellen! 

Die Hauptperson bei uns bin ich: Emily Julika, ein Sonntagskind aus dem April 2003.

 Meine Mama heißt Maren, ist  Krankenschwester.
Kann wegen mir aber gerade leider nicht arbeiten gehen. Sie ist  34 Jahre alt und lebt mit mir und unserer Katze in einem gemieteten kleinen aber sehr gemütlichen Reihenhäuschen.

Bei mir war eigentlich von Anfang an immer irgendetwas anders als bei den anderen Kids.In den ersten 3 Monaten hatte ich nicht wie andere Babys die Augen auf,sondern fast immer geschlossen. Ich war sehr ruhig. Das machte schon der Hebamme Sorgen und sie bat den Kinderarzt ein besonders Augenmerk auf meine Entwicklung  zu haben

Dann als ich so 3 oder 4 Monate alt war, da konnten alle anderen Kinder schon so tolle Sachen wie sich auf die Seite drehen oder sie haben Spielzeuge in der Hand gehalten.Ich habe noch gar nichts gemacht, da hieß es erst ich sei wohl ein bisschen faul. Mit 6 / 7 Monaten habe ich aber auch nicht wirklich mehr gemacht und da musste ich dann zu Krankengymnastik. Da hab ich einen ganz dollen Aufstand gemacht, denn immer wollten die da das ich mich bewege!!

Schon da bestand der Kinderarzt auf eine Chromosomenanalyse, aber meine Mama  hielt es erst noch für überflüssig.Aber dann  hat Mama  doch zugestimmt und kurz vor meinem  1.Geburtstag hatten wir es dann schwarz auf weiß was mit mir etwas nicht stimmt!

Also hat Mama die Ärmel hochgekrempelt , sich mit dem Kinderarzt zusammengesetzt und haben zusammen ein Förderkonzept erarbeitet das bis jetzt Gültigkeit hat und mir enorm viel gebracht hat.  Ich  bekomme pädagogische Frühförderung 2 mal 1 Stunde in der Woche und Krankengymnastik nach Bobath.Zu einem späteren Zeitpunkt hat meine Mutter dann auch noch von einer anderen „Foltermethode“ gehört nämlich das Krankengymnastik nach Vojta wahre Wunder bewirkt. Das fand ich ja noch viel ,viel schrecklicher als die andere Gymnastik aber es war mein großer Durchbruch!! In den ersten Monaten konnte ich jede Woche  etwas Neues! Nicht nur motorisch sondern auch die geistige Entwicklung hat schöne Fortschritte gemacht.

 Außerdem gibt Mama mir einmal im Monat homöopathische Kügelchen die auf mich abgestimmt sind um meine Entwicklung anzuschubsen und auch das war wieder ein voller Erfolg! Ein Hurra auf unsere Hausärztin!!

In wie weit ich mich entwickeln werde ist ungewiss. Als meine Diagnose feststand waren die Ärzte nicht davon überzeugt das ich mal alleine sitzen oder laufen kann.  Die Ärzte  haben auch gesagt das ich wahrscheinlich nicht sehr intelligent sein werde.

  Die haben aber nicht mit meinem Dickkopf und meinem Willen gerechnet!

 Was ich jetzt so alles kann: Seit dem ich 22 Monate alt bin mache ich die Welt ganz alleine auf meinen beiden Beinen unsicher.   Ich kann auch schon ein bisschen Silbenverdoppeln,brabbele den ganzen Tag  und wenn Mama mich so richtig quält, d.h. Haare kämmen oder Zähne putzen, dann rutscht mir auch schon  mal ein Mama raus!

 Meine Heerschar an Therapeuten und Ärzten und Soialpädagogen sieht es so:    Mein richtiges Alter ist 29 Monate und mein Entwicklungsstand liegt bei 12-15 Monaten.     Zur Zeit wird gerade am Treppensteigen gearbeitet und ganz dolle auch am Essen.       Denn auch im Mund wollen meine Muskeln nicht so wie ich. Dann sitzen Mama und ich schon gut mal über eine Stunde bei den Hauptmahlzeiten.  Wenn ich richtig gut drauf bin dann halte ich nun auch schon mal alleine die Gabel und steck mir was in den Mund.   Bei den Zwischenmahlzeiten bin ich schon etwas schneller und pfiffig, besonders bei Weintrauben und Alete Fruchtschnitten (hhhmmm die sind lecker!)

 Wir besuchen regelmäßig alle meine Ärzte : Humangenetiker (Verlaufskontrolle), Augenarzt (wegen einem Nystagmus (Augenwackeln),Schielen und Weitsichtigkeit), die Sehschule mit der  besten und liebsten Ortoptistin der Welt,  den Ohrenarzt (wegen Tubenventilationsstörungen  auch das haben wir dank Homöopathie im Griff)             

das Kinderheilzentrum in Pelzerhaken                 Mamas Hausärztin die meine Homöopathin ist und natürlich meinen tollen Kinderarzt.

 Außerdem sind wir bestimmt 2-3 mal die Woche bei Fielmann, weil ich immer den Nasensteg von meiner Brille abkaue und die Brille so verbiege das nichts mehr geht!

 Wie Ihr seht ist bei uns immer was los!

 Im Sommer 2005 haben Mama und ich den Tierpark in der Nachbarstadt für uns entdeckt .Ich mag am liebsten die Rehe und da besonders den großen Hirsch ! Der hat ein so schön großes Geweih und lässt sich von mir streicheln.

 

Anmerkung von Mama:

Die obengenannten Entwicklungen sind nciht mehr aktuell!

Das Aktuelle ist immer in den Delphinberichten zu finden!

Emily Frühjahr 2006

Ich möchte wieder gerne mit  meiner Mama zu den Delphinen fahren!!

Wenn wir gefragt werden was sich Mama davon erhofft, dann erklärt sie es immer so:

Sie stellt sich vor das in meinem Kopf ganz viele Schubladen sind, in denen meine Wissen, Lernen und Können verborgen ist und das die meisten davon klemmen.

Durch die Ultraschallwellen,die die Delphine aussenden hofft Mama das sich die Schubladen lockern und dann irgendwann von alleine aufgehen und das ich in meiner Entwicklung weiter aufhole.

Und bisher haben die Delphine ja auch schon sehr viel von meinem  verborgenen Können  ans Tageslicht geholt!!



Und glaubts, ich kann noch viel mehr, wenn man mir die Chance dazu gibt!





 

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